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Klimagipfel ein Standpunkt

9. Dezember 2015

"... aus Sicht der Wissenschaft ist klar: Das 1,5-Grad Ziel muss in das Abkommen", warum ist das so und wie kann dies gelingen? Diesen Fragen geht Johan Rockström, der "Erfinder" der planetaren Grenzen nach.

Im Interview stellt Johan Rockström, Leiter des Stockholm Resilience Center, klar, dass das bisherige 2 Grad Ziel nicht ausreichend ist.

Auch wenn niemand die Frage nach dem "was passiert wenn wir die 2 Grad erreichen oder gar überschreiten" im Detail beantworten kann, so ist sich die Wissenschaft darin einig, dass die Konsequenzen dramatisch wären:

"Bei der globalen Durchschnittstemperatur verhält es sich ähnlich wie bei der Körpertemperatur des Menschen: Zwei Grad markieren den Unterschied zwischen Alltag und Lebensgefahr." (Artikel hier)

"Um katastrophale Umweltveränderungen zu vermeiden, soll die Menschheit die Belastungsgrenzen der Erde beachten. In drei Bereichen sind die Grenzen bereits überschritten: Biodiversitätsverlust, Stickstoff- und Phosphordüngung, Klimawandel. ..."

Die Konsequenzen für unser heutiges Handeln können nur sein, sich nicht allein auf die Technik zu verlassen, sondern:
"Wir müssen unsere Werte und unser Verhalten ändern. Im Grunde geht es darum, eine neue Beziehung zwischen Mensch und Natur herzustellen. Eine Art humanistische Revolution. ..." so Rockström.

 

33 Tipps für einen nachhaltigeren Lebensstil finden Sie auf den Seiten von WIWO-green.

Das ganze Interview mit Johan Rockström lesen Sie auf den Seiten von "Klimaretter"

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