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Härtere Winter in Europa

5. November 2014

"Die globale Erwärmung führt zu einem widersprüchlichen Effekt: Die Wahrscheinlichkeit von strengen Wintern in Europa und Nordasien verdoppelt sich durch den Klimawandel."

Dass sich die Erde erwärmt bedeutet nicht, dass es überall zu allen Jahreszeiten gleichzeitig wärmer wird!
Im Gegenteil es kann auch dazu führen, dass (zeitweilig) einige Gebiete zu bestimmten Zeiten kälter werden.
Also bitte nicht den Behauptungen Glauben schenken es gäbe keinen Klimawandel, weil der Winter ja so kalt sei.

Der folgende Artikel stammt von der Seite www.klimaretter.info

" (...) Grund für den paradoxen Effekt ist ein Phänomen, das mit dem Schmelzen des Arktiseises zu tun hat: Schmilzt das Eis in der Arktis im Sommer besonders stark, reflektieren die Sonnenstrahlen auf der offenen, dunkleren Wasserfläche weniger stark ("Eis-Albedo-Rückkopplung") und das Meer absorbiert mehr Hitze. Wenn das Meer die Energie wieder abgibt, erwärmen sich im Herbst und Winter die unteren Luftschichten. Das aber bringt die Atmosphäre aus ihrem Gleichgewicht. Die Luftdruckmuster in der Arktis verschieben sich – so etwa der Luftdruckgegensatz zwischen den mittleren Breiten und der Arktis. Im Fachjargon spricht man von der Nordatlantischen Oszillation. Bekannter sind die beiden Gegenspieler Azoren-Hoch und Island-Tief. Dieses Widerspiel erzeugt einen Westwind, der im Winter warme, feuchte Luftmassen nach Europa bringt. Bleibt die Zufuhr von warmer atlantischer Luft aber aus, gelangt kühle arktische Luft nach Europa.

Zwar müssen sich die Europäer für die nächsten Jahrzehnte auf kalte Winter einstellen. Doch könnte es danach wieder vorbei sein mit der Kälte, wie die Forscher aus ihren Simulationen von 22 Klimamodellen schlussfolgerten. Dann nämlich, wenn sich der Effekt des globalen Temperaturanstiegs gegen den durch das Schmelzen des Arkiseises durchsetzt. Die Forscher nehmen an, dass die Arktis im Spätsommer 2030 erstmals eisfrei sein wird. (...)"

 

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