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Weltklimarat: Weltweite Energiewende gefordert

15. April 2014

Deutschlandfunk: "Laut Weltklimarat IPCC lässt sich eine gefährliche Klimaerwärmung mit energischem Handeln noch abwehren (...). (...) Der Weltklimarat fordert eine umfassende Energiewende auf der ganzen Welt – und das schnell: in höchstens 15 Jahren."

"Es ist noch nicht zu spät, die Erderwärmung auf zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Das ist die Kernbotschaft des Weltklimarates, der gestern den 3. Teil seines Sachstandsberichtes in Berlin vorgestellt hat. Allerdings muss schnell und koordiniert gehandelt werden. Nationale Alleingänge führen nicht besonders weit, so die Einschätzung der Klimaexperten. Das wichtigste ist, den Kohlendioxidausstoß durch Energieeinsparen und kohlenstoffarme Technologien zu verringern. (...)"

Lesen oder hören Sie >>hier weiter.

 

Und lassen Sie sich über das folgende Interview weiter informieren:

>>Greenpeace: "Bundesregierung verspielt Vorreiterrolle im Klimaschutz"

Ein Interview mit Stefan Krug, dem Leiter der politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin.

"Jasper Barenberg: Eine zentrale Botschaft des fünften Weltklimaberichts, soweit wir ihn bisher kennen, scheint ja zu sein: Der Klimawandel ist in vollem Gang, aber es ist immer noch genug Zeit gegenzusteuern, und es ist auch genug Zeit, die Gefahren durch Anpassung zu verringern. Ist das aus Ihrer Sicht eine zentrale Botschaft?

Stefan Krug: Ja, auf jeden Fall. Die Wissenschaftler haben ja festzustellen, ob das politisch gesetzte Ziel, die Erwärmung in diesem Jahrhundert unter zwei Grad zu halten, physikalisch überhaupt erreichbar ist. Und sie liefern eine Entscheidungsgrundlage, auf der dann die Politiker gewissermaßen mit wissenschaftlichen Argumenten begründet entscheiden können. Es gibt noch diese Chance, unterhalb zwei Grad zu bleiben. Alles, was jenseits dieser Grenze liegt, gilt als relativ unbeherrschbar. Insofern ist das ein sehr wichtiges Signal, dass noch ein Umsteuern möglich ist, aber es muss schnell gehandelt werden.

(...)"

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