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Wärmedämmung ist keine Ursache für Brandentstehung

16. Januar 2014

Das Politmagazin Monitor hat am 9.1. in einem Beitrag zum Thema Fassadendämmung berichtet. Hier liefert die dena nun Fakten und Informationen zum Thema Dämmung und energetische Sanierung und kommentiert die von Monitor angesprochenen Themen.

Faktencheck zur Monitor-Sendung: „Brandgefährliche Fassadendämmung: Das falsche Spiel der Lobbyisten“ vom 9. Januar 2014

" (...) Die energetische Sanierung ist ein komplexes Thema. Umso wichtiger ist es, dass die Potenziale und Einsatzgebiete sachlich und objektiv diskutiert werden. (...)

Eine Wärmedämmung reduziert grundsätzlich die Energieverluste eines Gebäudes. Diese bauphysikalische Tatsache wird innerhalb der breiten Wissenschaft nicht angezweifelt.

Für eine Einschätzung des energetischen und wirtschaftlichen Energieeinsparpotenzials muss jedes Gebäude individuell betrachtet und ein entsprechendes Sanierungskonzept von einem qualifizierten Experten erarbeitet werden. So hängen die Einsparungen entscheidend von der Bauform ab und vom baulichen Zustand vor der Sanierung.

dena-Berechnungen zeigen, dass bei einer Sanierung auf Neubaustandard bei einem unsanierten Einfamilienhaus (Beispiel: Baualtersklasse 1969-1977, 144 m2 Wohnfläche) allein durch die Fassadendämmung rund 30 Prozent Energie eingespart werden kann. (...)

4   Brandgefahr durch Dämmung

Beim Brandschutz gibt es in Deutschland sehr hohe Sicherheitsstandards. Alle eingesetzten Baumaterialien unterliegen einer Zulassungspflicht. Sie werden vor ihrer Markteinführung im Originalmaßstab in Versuchen getestet. Zudem regelt die Brandschutzverordnung die Verwendung der Baustoffe und schreibt unter anderem Brandsperren an der Fassade vor. Eine erhöhte Brandgefahr ist bei einer fachgerecht ausgeführten Dämmung daher nicht gegeben."

>> hier geht es zu dem kompletten  dena Beitrag

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