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30.11., Berlin: Demonstration für die Energiewende

30. November 2013

Koalitionsgespräche zwischen Bremsern der Energiewende - was wird das Ergebnis sein? Das kommt ganz darauf an, wie laut die Argumente für eine echte Energiewende von außen in die Runde geworfen werden! Also: Lasst uns laut sein! Am 30.11. um 13 Uhr in

Mehr zur Eneriewende-Demo.

Die Diskussionen über die Energiewende werden in den nächsten Wochen an Fahrt aufnehmen. Damit es nicht nur bei Verhandlungen zwischen Politikern hinter verschlossenen Türen bleibt, ist es an der Zeit, den Diskussionskreis zu erweitern. Um deutlich zu machen, dass die Energiewende den Bürgern in Deutschland wichtig ist, findet daher am 30.11.2013 eine Energiewende-Demo in Berlin statt. Die Botschaft: Die Energiewende darf nicht ausgebremst werden!

 

Der Aufruf der >> Initiatoren:

"Aufruf: Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!

Die Energiewende ist eine riesige Chance, beim Klimaschutz ernst zu machen, Atomkraft abzuschalten, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen und für eine Energieversorgung in Bürgerhand zu sorgen. Genau deshalb setzen Eon, RWE, Vattenfall und Co. alles daran, dass eine neue Bundesregierung die Energiewende zurückdreht.

Damit dies nicht passiert, ist es an der Zeit, dass wir Bürger/innen uns wehren, auf die Straße gehen und die Energiewende gegen die Konzerne durchsetzen:

  • Die Atomanlagen müssen jetzt abgeschaltet werden und nicht erst 2022.
  • Statt neue Kohlekraftwerke zu bauen müssen die alten nach und nach vom Netz gehen, Braunkohle-Tagebaue beendet und die unterirdische CO2-Speicherung (CCS) verhindert werden.
  • Gasförderung per Fracking gehört ausnahmslos verboten.
  • Mit Energiesparen und Energieeffizienz muss ernst gemacht werden.
  • Wir müssen auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umsteigen – dezentral und in Hand der Bürger/innen.
  • Die Kosten der Energiewende gehören fair und sozial gerecht verteilt. Ausnahmen für energieintensive Betriebe bei der 
  • EEG-Umlage müssen massiv reduziert werden.

 

Jetzt müssen wir eine Energiewende in Bürgerhand durchsetzen. Gelingt dies, so kann sie zum Vorbild für andere Staaten werden. Und zum hoffnungsvollen Signal an die Länder des Südens, die bisher unter den Folgen deutscher Energiepolitik zu leiden haben."

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