Wolfhagen 100% EE
 
 

Wie kann die Energiewende gelingen?

2. Oktober 2013

In der interessanten Diskussionsrunde des BR in der Sendung "alpha-Forum" kommen Prof. Dr. Claudia Kemfert, Prof. Dr. Ing. Michael Sterner, Prof. em. Dr. Ing. Günther Brauner mit der Moderatorin Iska Schreglmann ins Gespräch.

Hier geht es zur >> Seite des BR.

Direktlink zum >> Video.

Auszug von der Seite des BR:

"Deutschland will bis 2022 aus der Atomkraft aussteigen. An dem weltweit einmaligen Experiment kommen immer wieder Zweifel auf. Können erneuerbare Energien die fossilen Energieträger ersetzen? Müssen die Verbraucher radikal Energie sparen, um sie sich noch leisten zu können? Ist die Energiewende technologisch überhaupt zu schaffen?

Stand: 20.09.2013

In Deutschland stammen schon heute rund 25 Prozent des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien wie Solar- und Windenergie. Aber was passiert, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint? Der Strom aus der Natur lässt sich nicht immer in gleicher Menge erzeugen, muss also gespeichert werden. Die Wissenschaft ist also nicht nur in der Erforschung nachhaltiger Energien gefragt, sondern auch bei Speichertechnologien.
Themen, die Forscher, Verbraucher und Politiker gleichermaßen betreffen, sind Energieeffizienz und Information. Ohne Geräte, die weniger Strom benötigen und Verbraucher, die wissen, wie sie Energie sparen können, wird die Energiewende vermutlich ins Stocken geraten – und ohne mehr Kommunikation mit den Bürgern, die hohe Stromkosten zahlen und dabei die Verschandelung der Landschaft und gesundheitliche Risiken fürchten, z. B. durch ständige Geräuschbelastung durch Rotorblätter oder austretende Schwefelwasserstoffe bei Erdwärme-Kraftwerken.

Trotz aller Zweifel beurteilen die Menschen die Situation realistisch: 93 Prozent der Deutschen halten den Ausbau erneuerbarer Energien für "wichtig" bis "außerordentlich wichtig", das ergab eine jährlich durchgeführte Emnid-Umfrage für 2013.

Darüber, wie die Energiewende gelingen kann und was Forscher und Verbraucher dafür leisten müssen, spricht Iska Schreglmann mit ihren Gästen aus der Wissenschaft."

<< zurück zur Übersicht