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Energiewende in Gefahr

24. September 2013

Die Bundestagswahl ist entschieden, bereits vorab haben sich Lobbyisten lautstark positioniert. Wie kann es gelingen gegen die Interessen des Geldes die Energiewende weiter voranzubringen?

Der Bundesverband der Industrie (BDI) möchte möglichst weitreichende Änderungen in der Gesetzeslage erwirken. Faktisch würde damit die Energiewende massiv gebremst, wenn nicht gar gestoppt. Warum? Weil mit der fortschreitenden Energiewende die Energiekonzerne Gefahr laufen große Teile Ihrer rentablen Einnahmequellen zu verlieren. So wird einerseits gefordert die Subventionierung der Erneuerbaren Energien massiv zu reduzieren (> Artikel), während auf anderer Ebene versucht wird für den Bau von Atomkraftwerken Steuergelder zu generieren (> Artikel).

Die umweltpolitisch aktiven Organisation WWF und Germanwatch entgegnen auf das Papier des BDI:

"Die vorgeschlagene strategische Reserve - das heißt, die Ausschreibung von Kraftwerken, die dann nicht am Strommarkt teilnehmen dürfen - würde den Strompreis deutlich nach oben treiben. Besonders Braunkohle- und Atomkraftwerke würden davon massiv profitieren. Die kommende Regierung muss dies aber mit aller Macht verhindern, wenn die Energiewende ein Erfolg werden soll“, so Regine Günther, Leiterin Klima und Energie beim WWF Deutschland.

Besonders absurd werde es, wenn der BDI weiterhin behaupte, dass die energieintensiven Industrien ökonomisch unter der Energiewende leiden würden. Die energieintensive Industrie profitiere von sinkenden Strombörsenpreisen und sei überdimensioniert von praktisch allen Umlagen befreit. Dies führe dazu, dass sie in Deutschland historisch niedrige Strompreise zahle, teilweise von fünf Cent und weniger." > Hier der ganze Artikel.

Das die Energiewende hin zu 100% Erneueraren Energien sehr gut schon in wenigen Jahren gelingen kann, können Sie in dem Buch "Mein Unmoralisches Angebot an die Kanzlerin" nachlesen. Aktiv für die Energiewende einsetzen kann sich Jede/r, entweder vor Ort in der lokalen Bürgerenergiegenossenschaft oder mittels Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern. Und jederzeit auch online über die Aktion "Die Wende - Energie in Bürgerhand".

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