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„... Stromversorgung 2050 Szenarien ..."

25. Mai 2016

"... die Stromversorgung werde kaum teurer, wenn sie in Zukunft so organisiert wird, dass sie zur Erderwärmung nichts mehr beisteuert; ...

Drei Wissenschaftsakademien - Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften - haben gemeinsam eine Stellungnahme zum Umbau der Stromversorgung erstellt.

 

"Das Akademienprojekt hat mithilfe eines eigens entwickelten Rechenmodells rund 130 Systemkonstellationen verglichen und kommt zu dem folgenden Fazit:

  • - Fast keine Technologie ist alternativlos, fast jede lässt sich zu überschaubaren Mehrkosten ersetzen – sofern die Weichen rechtzeitig gestellt und Fehlinvestitionen vermieden werden.
  • - Brennstoffflexible Gaskraftwerke sind jedoch das stabilisierende Rückgrat jedes Energiesystems, um die Versorgung auch in mehrwöchigen wind- und sonnenarmen Phasen sicherzustellen.
  • - Mit einer flexiblen Verbrauchs- und Speichersteuerung in Haushalten und Industrie (Demand-Side-Management) lassen sich kurzfristige Stromschwankungen am kostengünstigsten ausgleichen.
  • - Langzeitspeicher lohnen sich erst ab einer CO2-Einsparung über 80 Prozent – bis dahin ist es kostengünstiger, mit überschüssigem Strom zunächst den Wärmesektor zu versorgen und verbleibende - Erzeugungsspitzen abzuregeln."

 

 

Hier geht es zum >> Bericht von "dialog-energie-zukunft" über die Studie

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