Wolfhagen 100% EE
 
 

Entspannte Stimmung auf dem Rödeser Berg

18. August 2014

Die Wolfhager Stadtwerke hatten auf die "offene Windpark-Baustelle" eingeladen, um Bürgerinnen und Bürger über den Fortgang der Arbeiten an den vier Windkraftanlagen zu informieren. Die Stimmung unter den 2000 interessierten Besuchern war ausgelassen.

P1040731Ende des Jahres werden die Windkraftanlagen "grünen" Strom liefern und die Kommune ihrem Ziel 100%-EE-Kommune zu werden und eine bürgernahe Energiewende zu erreichen, einen entscheidenden Schritt näher bringen.

Stadtwerke, Bürger-Energiegenossenschaft und die Energieoffensive Wolfhagen informierten zur lokalen Energiewende und boten Programm für die Kleinsten, HessenForst informierte über den Lebensraum Wald, die Bründerser Landfrauen sorgten für Kaffee und Kuchen, Bierpilze und Grillstation rundeten die Versorgung ab, während Stadtwerke-Geschäftsführer Martin Rühl im Inneren einer Windkraftanlage mittels einer Präsentation zeigte, wie die Stadtwerke mit dem Bau der Anlagen einen wichtigen Beitrag zur lokalen und dezentralen Energiewende leisten.

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Dokumentation Pressemeldung Stadtwerke Wolfhagen GmbH:
Mehr als 2.000 Gäste auf der Windparkbaustelle
Mit diesem großen Zuspruch hat selbst der Veranstalter nicht gerechnet. Trockenes Wetter und volksfestartige Stimmung lockten mehr als 2.000 Menschen zum Tag der offenen Windparkbaustelle auf den Rödeser Berg. „Der Ansturm hat uns überrascht, doch nicht überfordert,“ so Martin Rühl, Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfhagen. Rühl selbst erläuterte den Besuchern gerne das größte Projekt des Wolfhager Versorgers, führte über die Baustelle oder durch die Präsentation der Bauphasen im Inneren einer Windmühle.
Neben technischen Details erfuhren die Gäste auch Wissenswertes über den Wald – ein Waldpädagoge in Diensten von Hessenforst übernahm diesen Part. Die Wolfhager BürgerEnergieGenossenschaft informierte über ihre Arbeit. Die Kinderbetreuung wiederum übernahmen Energieoffensive Wolfhagen und Stadtwerke gemeinsam. Nicht nur die Hüpfburg der Stadtwerke begeisterte. Auch die Windräder, die man hier basteln konnte, fanden reißenden Absatz. Besonderheit: Sie haben nur drei Rotorblätter und ähneln darin den großen Windkraftanalgen, die aktuell auf dem Rödeser Berg gebaut werden.
Die hatten nicht nur die Kleinen zum Staunen gebracht. Obwohl noch kein Windrad komplett aufgebaut ist, beeindruckt die Höhe des Turms mit 135 Meter nicht nur Mädchen und Jungen. Gleiches gilt für Baumaschinen und Kräne, die tonnenschwere Lasten in luftige Höhen heben. „Das, was wir heute hier zeigen, macht ohne Zweifel Eindruck,“ so Martin Rühl. Die herausragendste Eigenschaft des Windparks aber sei nicht die Höhe der Kräne oder Türme. „Am wichtigsten ist die Erkenntnis, dass die vier Windräder auf dem Rödeser Berg schon Ende des Jahres sauberen Strom für tausende Familien hier in der Region erzeugen.“
Wolfhagen, so Rühl weiter, erreicht mit dem Windpark sein 2008 beschlossenes Ziel: Ab 2015 wird jedes Jahr die Menge Strom, die die Stadt benötigt, regenerativ vor Ort erzeugt. „Der Baustellentag,“ so Martin Rühl, „war eine willkommene Gelegenheit, auch das zu feiern. Profitieren werden wir alle weit über den heutigen Tag hinaus davon!“

 

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