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Wolfhager Modell in Greifswald vorgestellt

17. März 2014

Die Friedrich Ebert-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern hatte zu einer Tagung mit dem Thema "Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern – Wer, wie, wem nutzt sie?" nach Greifswald eingeladen

Neben kompetenten Fachleuten aus der Region war auch ein Vertreter aus Wolfhagen anwesend. Manfred Schaub von ENERGIE 2000 e.V, der Energieagentur im Landkreis Kassel, war der Einladung gefolgt, um die Erfahrungen aus Nordhessen vorzustellen.

Die Teilnahme von ca. 85 Personen, bestehend aus politisch interessierten Bürgern, Kommunalpolitikern und Vertretern von Stadtwerken bis hin zu Landtagsabgeordneten sowie dem Umweltminister zeugte vom großen Interesse am Schwerpunkt der Veranstaltung. Kommunale und regionale Projekte mit Bürgerbeteiligung standen im Mittelpunkt. Fachleute aus der Region erläuterten mögliche Rahmenbedingungen der Energiewende sowie konkrete Projekte und diskutierten die notwendigen weiteren Schritte.

Manfred Schaub stellte die Entwicklung der letzten Jahre im Landkreis Kassel mit besonderem Schwerpunkt der Aktivitäten  Wolfhagens vor. Besonderes Interesse fand die Tatsache, dass im Landkreis Kassel auch ohne die starren Vorgaben eines aufwändigen Energiekonzepts schon sehr viel erreicht wurde und natürlich die besondere Entwicklung in Wolfhagen. Die Stärkung der lokalen Wertschöpfung durch die eigenständige Entwicklung von Energieprojekten durch die Stadtwerke Wolfhagen, auch im Verbund mit der Stadtwerke Union  Nordhessen (SUN) wurde als  beispielhaft auch  für die Region Greifswald- Vorpommern angesehen. Auch die erfolgreiche Entwicklung der Bürgerenergiegenossenschaft mit Ihrer Beteiligung an den Stadtwerken wurde mit großem Interesse wahrgenommen. Selbstverständlich wurden Interessierte eingeladen, die Projekte in Nordhessen vor Ort zu besuchen und von den Projektbeteiligten Erfahrungen aus erster Hand zu bekommen.

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