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Wolfhagen bleibt dem Klimaschutz verpflichtet

8. Februar 2018

Mit dem Jahreswechsel endete das Forschungsprojekt „Energieeffiziente Stadt“. Die Wolfhager Umweltstiftung, die daraus hervorgegangen ist, setzt ihre erfolgreiche Arbeit fort: Das Büro in der Triangelstraße 19 bleibt weiterhin wie gewohnt geöffnet.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: In den vergangenen drei Jahren schüttete die Umweltstiftung Energieoffensive Wolfhagen rund 90.000 Euro über ihre insgesamt sechs Förderprogramme aus. Mehr noch: „Auf jeden Euro der Stiftung kommen vier Euro mehr, die Haushalte und Gewerbetreibende in Maßnahmen zum Energiesparen oder zur effizienten Energienutzung investierten“ sagt Bürgermeister Reinhard Schaake, der dem Stiftungsrat vorsitzt. Insgesamt habe die Umweltstiftung im Wolfhager Land Umsätze von mehr als 450.000 Euro angeregt.

Paradebeispiel für regionale Wertschöpfung

Davon hat in erster Linie das Fachhandwerk in der Region profitiert, das mit dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer Kassel, Johannes Schwarz, im Stiftungsrat vertreten ist. So wird die Umweltstiftung zum Paradebeispiel für Regionale Wertschöpfung: Das Klima profitiert ebenso wie die Region, in der Arbeitsplätze gesichert werden. Betriebe florieren und entsprechende Steuereinnahmen stützen die kommunalen Haushalte.
Das gilt auch nach dem offiziellen Ende des Forschungsprojekts „Energieeffiziente Stadt“. Der Stiftungsrat entschied Ende 2017, das Projektbüro in der Triangelstraße 19 (Kulturladen) als Anlaufstelle für Wolfhager Bürger zu erhalten. „Nach dem Ende der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sind wir sehr froh, dass die Umweltstiftung für maximal sechs Monate die weitere Besetzung des Büros finanziert“, sagt Manfred Schaub, Mitglied des Stiftungsrates und Geschäftsführer von Energie 2000 e.V., der Energieagentur im Landkreis Kassel. Auch in 2018 können sich die Wolfhager Bürger hier über die Förderprogramme der Umweltstiftung informieren. Das Büro ist mittwochs und freitags von 10 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 19 Uhr besetzt.
Manfred Schaub hofft, dass ab Mitte 2018 ein Klimaschutzmanager oder eine Klimaschutzmanagerin in Wolfhagen die Arbeit aufnehmen kann. Die Stadt Wolfhagen hat einen Antrag auf finanzielle Förderung einer Stelle für kommunales Klimaschutzmanagement gestellt.Die Vertreter der Stiftung stehen der neu zu schaffenden Stelle grundsätzlich positiv gegenüber, hoffen aber, dass die Stadt Wolfhagen weiterhin die Umweltstiftung fördert - auch finanziell. Kurzfristig ist die Finanzierung aller Förderprogramme garantiert. Auf mittlere und längere Sicht aber benötigt die Stiftung neue Mittel, um ihre erfolgreiche Arbeit - vielleicht bald Hand in Hand mit dem Klimaschutzmanagement - fortzusetzen.

Über die Umweltstiftung Energieoffensive Wolfhagen


Die Energiewende wird dann ein Erfolg, wenn viele daran mitarbeiten. In diesem Sinne wirkt die „Umweltstiftung Energieoffensive Wolfhagen“: Sie unterstützt seit 2014 die Bürger und Bürgerinnnen der Stadt bei Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und zur intelligenten Nutzung von Energie.
Stiftungsinitiatoren sind die Stadt Wolfhagen, die Stadtwerke Wolfhagen und die Energieagentur im Landkreis Kassel Energie 2000 e.V.. Stiftungsgründer sind die Stadtwerke Wolfhagen.
Aktuelle Förderprogramme:
· Austausch und optimale Einstellung von Heizungsumwälzpumpen
· hydraulischer Abgleich in Heizungsanlagen
· Dämmung der obersten Geschossdecke
In den beiden Förderprogrammen „Modulares Sanieren „ und E- Mobilität
Gewerbe“ sind keine Antragstellungen mehr möglich, diese endeten mit dem
Forschungsprojekt.

Zu den Förderprogrammen

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